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Nadelwerke

Exhibition  /  17 Oct 2012  -  17 Nov 2012
Published: 06.11.2012
Galerie Handwerk
Management:
Elisabeth Bosch
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© By the author. Read Klimt02.net Copyright.

Intro
Galerie Handwerk presents an exhibition showing the work of 30 national and international designers. The focus is textile and the participants are exploring the subject with needles and threads.

Artist list

Michael Brennand-Wood, Cilly J. Buchheiser, Cefyn Burgess, Julie Cockburn, Dorothy-Ann Daly, Die Rausfrauen, Silvia Fedorová, Cécile Feilchenfeldt, Fine Cell Works, Fink Ossi, Christine Graf, Caren Garfen, Matthew Harris, Hochschule für Angewandte Kunst Schneeberg, Prof. Gisela Polster, Ella Lachmann, Miriam Peixia Be, Sophie Valentin, Rachael Howard, Mela Ilse, Severija Incˇirauskaite˙-Kriaunevicˇiene˙, LIT, Esther Knobel, Sarah Lierl, Shelley Norton, Sabine Perez, Paramentenwerkstatt der Regens-Wagner-Stiftung Dillingen, Monika Sarnitz, Karla Schabert, Heidrun Schimmel, Dorit Schubert, Tilleke Schwarz, Maren Speth, Stockhausen Design, Anna Torma, Johanna Törnquvist, Tota Reciclados, Erna van Sambeek, Felieke van der Leest, Sera Waters, Judith Weinmair, Kate Westerholt
Galerie Handwerk presents an exhibition showing the work of 30 national and international designers. The focus is textile and the participants are exploring the subject with needles and threads.

Seit gut zehn Jahren bewegt sich in der Wertung und in der Wertschätzung von textilen Techniken sehr viel. Handgearbeitetes und Handarbeitende sind präsenter und virulenter als je zuvor.

Die Galerie Handwerk nimmt dies zum Anlass, in einer Ausstellung mit über 30 nationalen und internationalen Gestaltern den Blick auf deren Auseinandersetzung mit Nadel und Faden zu richten. Das Stricken, Häkeln, Sticken wird oftmals gesellschaftspolitisch, soziologisch und geschlechterspezifisch hinterfragt und dazu eingesetzt, aktuelle Themen darzustellen. Häufig will man so der Wahrnehmung des Textilen als schmückendes Beiwerk und reines Dekorationsobjekt entgegentreten. Zugleich gibt es Künstler, die die Sticknadel quasi als Pinsel oder Zeichenstift einsetzen und damit ästhetisch formal agieren.

Vor diesem Hintergrund möchte die Ausstellung »Nadelwerke« verschiedene Positionen der zeitgenössischen Textilgestaltung aufzeigen. Sie vereint Aussteller aus den Bereichen der Stickerei und Strickerei, des Klöppelns und Häkelns. Das Sticken, besonders die Bildstickerei, hat seinen Ursprung in Nonnenklöstern. In der Ausstellung in der Galerie Handwerk werden auch Beispiele aus der Paramentik gezeigt, ebenso wie feine mit Nadel und Faden gezeichnete Alltagsgeschichten. Eine weibliche Domäne war bis weit in das 19. Jahrhundert die Leinen- und Wollstickerei; darauf nehmen manche Beiträge Bezug, wenn sie der Assoziation von Nadelarbeit, gleichgesetzt mit Weiblichkeit und Fleiß, ungewohnte Kombinationen und neuartige Bearbeitungen entgegensetzen und etwa konventionelle Kreuzstichmotive mit frechen, provozierenden Texten versehen.

Wie das Sticken war auch das Häkeln früher zum Schmücken gedacht; dem widersetzen sich die
durchaus skulptural anmutenden gehäkelten Beiträge der Ausstellung. Sie reichen von Gebrauchsgegenständen wie Lampen bis zu täuschend echt anmutenden Platten mit appetitlichen Nahrungsmitteln, die durchaus als Konsumkritik verstanden werden wollen. Mit bloßem Auge kaum zu unterscheiden sind Nadel- und Klöppelspitze. In der Galerie Handwerk können an ausgewählten Beispielen, wie irischer Häkelspitze und geklöppelter Spitze aus feinstem Metall, ihre Besonderheiten studiert werden.

Die Ausstellung will dazu einladen, die verschiedenen Standpunkte, den Umgang und den Einsatz textiler Techniken kennenzulernen und zu diskutieren. So darf man gespannt sein auf die Arbeit der Münchner Rausfrauen. Als Vertreterinnen des sogenannten »Guerilla Knitting«, einer jungen Bewegung in der Streetart, die mit gestrickten Installationen an öffentlichen Plätzen
die Wahrnehmung der Passanten schärfen und verändern will, sind sie eingeladen, eine Installation in den Räumen der Galerie Handwerk zu zeigen. Mit einer Performance der Rausfrauen wird sich die Galerie Handwerk dieses Jahr an der Langen Nacht der Münchner Museen am 20. Oktober 2012 beteiligen. Es werden zusammen mit den Besuchern Glühbirnen gehäkelt, die anschließend in die Nacht weitergetragen werden.

Remarks

Open hours
Tuesday, Wednesday, Friday 10 - 18h
Thursday 10 - 20h
Saturday 10 - 13h
Sundays closed

More info about the exhibition here
Johanna Törnqvist. Necklace: Too hot to hold a pot 2. Textile. Johanna, TörnqvistNecklace: Too hot to hold a pot 2Textile. Johanna Törnqvist
Necklace: Too hot to hold a pot 2
Textile


Johanna, Törnqvist
Necklace: Too hot to hold a pot 2
Textile

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Johanna Törnqvist. Piece: Doux péché, 2010. Textile, recycled plastic, crochet. Johanna Törnqvist
Piece: Doux péché, 2010
Textile, recycled plastic, crochet
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Johanna Törnqvist. Piece: Too hot to hold a pot, 2010. Crochet, cotton, raffia. Johanna Törnqvist
Piece: Too hot to hold a pot, 2010
Crochet, cotton, raffia
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Johanna Törnqvist. Necklace: Anémone lacée. Textile, recycled plastic. Johanna, TörnqvistNecklace: Anémone lacéeTextile, recycled plastic. Johanna Törnqvist
Necklace: Anémone lacée
Textile, recycled plastic


Johanna, Törnqvist
Necklace: Anémone lacée
Textile, recycled plastic

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