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Dormitory_Bauleitung_Laboratorio

Exhibition  /  04 Mar 2010  -  06 Mar 2010
Published: 03.03.2010
Atelier Gisbert Stach
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Intro
An experimental jewellery exhibition that takes place in Welserstr. 29a. Artists from 7 countries are participating with works presented in sleeping bags or with them as the starting point.
Die Ausstellung Dormitory_Bauleitung_Laboratorio ist eine experimentelle Schmuckausstellung, die das offizielle Programm im Rahmen der Sonderschau Schmuck 2010 der Internationalen Handwerksmesse der arrivierten Ausstellungsorte, wie z.B. Pinakothek der Moderne, zu unterlaufen versucht.
Jedes Jahr kommen zu diesem Anlass schmuckschaffende Künstler aus der ganzen  Welt nach München. 
Das Dormitory in der Welserstr. 29a ist ein Gemeinschaftsraum einer Ateliergemeinschaft auf einem ehemaligen Fabrikgelände am Eingang des Westparks, in dem früher Käseschachteln und zwischendurch auch Waffen und Munition hergestellt wurden.
Heute tummeln sich dort Ateliers und Werkstätten.
Ohne sich in der Wertigkeit zu unterscheiden treffen hier nun 40 Künstler jeder Couleur aus 7 Ländern aufeinander. Studenten der Royal Academy of Fine Arts in Antwerpen treffen auf hiesige Szenegrößen wie  Norman Weber und Christiane Förster. Auch Vertreter aus der bildenden Kunst, wie Stefan Wischnewski, Rose Stach und Klaus Dietl vermischen sich mit Künstlern, wie Augusta Laar, Bety Majernikova oder Stephanie Müller, die sich zwischen den Bereichen Kunst und Musik bewegen. 
Das Dormitory wird von einigen Teilnehmern während der Ausstellung auch wirklich als Schlafraum genutzt. Die Arbeiten werden in und auf ihren Schlafsäcken präsentiert und inszeniert. Von rag-treasure wird der Schlafsack selbst zum Kunstobjekt umgenäht, Stefan Wischnewski präsentiert seine neueste Zeltarbeit und Rose Stach nimmt mit ihrer Teppicharbeit „Souvenir“ Bezug auf die martialische Geschichte des Fabrikgeländes. Es ist ein Ort sich kennenzulernen und sich miteinander und mit den Besuchern auszutauschen. Leben und Kunst verschmelzen zu einer lebendigen Einheit.

Das Laboratorio hingegen steht den KünstlerInnen als Laborraum zur Verfügung. Hier können die Besucher in einem alten Bauwagen die Artefakte in Kabakov’scher Manier mit der Taschenlampe suchen und bestaunen.
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