Back

Schmuck der Burg

Exhibition  /  21 Jan 2004  -  28 Feb 2004
Published: 26.01.2006
Beate Klockmann. : Untitled. Beate Klockmann
: Untitled
© By the author. Read Klimt02.net Copyright.
genèric expo.
genèric expo

© By the author. Read Klimt02.net Copyright.

Artist list

Studenten: Mareen Alburg, Cora Bozan, Antje Bräuer, Dörte Dietrich, Kathleen Fink, Karoline Finke, Gunther Graf, Bettina Jungrichter, Jutta Kallfelz, Beate Klockmann, Rudolf Kocéa, Christine Matthias, Silke Plathe, Sybille Richter, Ann Schmalwasser, Vera
Die Schmuckklasse der Burg Giebicheinstein,
Hochschule für Kunst und Design Halle / Saale, stellt aus

Studenten: Mareen Alburg, Cora Bozan, Antje Bräuer, Dörte Dietrich, Kathleen Fink, Karoline Finke, Gunther Graf, Bettina Jungrichter, Jutta Kallfelz, Beate Klockmann, Rudolf Kocéa, Christine Matthias, Silke Plathe, Sybille Richter, Ann Schmalwasser, Vera Siemund, Karola Torkos, Silke Trekel, Stefanie Wettig
Unterrichtende: Daniel Kruger (Fachgebiet Schmuck), Arno Friedrich (Werkstattleiter), Beate Eismann (Künstlerische Assistentin)


Daniel Kruger: Interimistischer Leiter Fachgebiet Schmuck, Arno Friedrich: Werkstattleiter, Beate Eismann: Künstlerische Assistentin " Zeigen ist Silber, Verstecken ist Gold". "Mein Vater archivierte in seinem Keller alles, was der Alltag unserer Familie abwarf....Es war uns Kindern strickt verboten, in diesem Keller herumzuschnüffeln und vielleicht war es dieses ewige Aufstauen von Neugier, das mich dazu gebracht hat, kleine Schätze zu machen, die man mit sich herumtragen und heben kann, wann man will."

Kleine Schätze in einem Armband verborgen. Silke Plathe, Studentin an der Hochschule für Kunst und Design – Burg Giebichenstein, ist eine von 19 Künstlerinnen, die in der Ausstellung in der Galerie V&V ihre aktuellen Arbeiten präsentieren. Jede mit einem anderen, individuellem Ausgangspunkt, alle aber mit einem grossen Potential an Kreativität und dem Hintergrund der gemeinsamen Ausbildung an der Hochschule für Kunst und Design – Burg Giebichenstein. "Das Fachgebiet Schmuck kann auf eine mehr als 70-jährige Geschichte zurückblicken und ist nach wie vor eine blühende Werkstatt, ein durch die Institution geschützter Freiraum, ein alchimistisches Laboratorium für Studenten" (Peter Skubic Initiator der Ausstellung). Trotz individueller künstlerischer Ausdrucksweisen hat sich im Schmuckbereich dennoch ein eigener, unverkennbarer Stil entwickelt. Ein Stil, der den interessierten Betrachter und Träger manchmal auch in eine Welt des Konventionsbruchs führt, der ihn einlädt, in der oftmaligen Antiästhetik der Arbeiten Stimmigkeit und Schönheit zu finden. Eine Welt des Experimentierens, des Wachsens und Sich Entwickelns, spannend und frisch.

"Vom Saalestrand zu Donauwellen" war im Vorfeld zur Ausstellung in der Galerie V&V eine, letztendlich verworfene Titelvariante. Mir hatte der Titel ganz gut gefallen, denn dies ist eine Gemeinsamkeit, eine Klammer zwischen Halle und Wien. Beide Städte liegen an einem Fluß. Zum Unterschied von Wien – an der Wiener Angewandten ist die schleichende Umwandlung der traditionsreichen Schmuckklasse zum Produktdesign längst vollzogen – existiert an der Hochschule für Kunst und Design in Halle aber eine Abteilung für Schmuck – im Fachbereich Freie Kunst. Die Burg Giebichenstein, wie diese Hochschule auch genannt wird, hat im Schmuckbereich einen eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt. Das ist gut so. Durch die Wahrung der Kontinuität in der Lehre durch einsichtige und auch eigenwillige Lehrer, im positiven Sinne, hat die Hallensische Schule eine bemerkenswerte Signifikanz erlangt. Diese kommt aber zum wesentlichen Teil durch die Studenten selbst zustande, die durch die Summe ihres individuellen kreativen Potentials den Stil der Schule bilden, der sich von Jahr zu Jahr langsam aber stetig verändert. Es sind die Studenten, die durch ihre persönliche Einstellung zu Schmuck, durch die Auseinandersetzung untereinander und mit den Lehrkräften, der Schule Profil verleihen.
Die Galerie V&V zeigt Arbeiten von Studenten, Absolventen und den Lehrenden Beate Eismann und Arno Friedrich.

Das Fachgebiet Schmuck an der Hochschule für Kunst und Design – Burg Giebichenstein kann auf eine mehr als 70jährige Geschichte zurückblicken und ist nach wie vor eine blühende Werkstatt, ein durch die Institution Hochschule geschützter Freiraum, ein alchimistisches Laboratorium für die Studenten.
Diese Klasse ist ein Refugium, wo über Schmuck nachgedacht, Grenzen ausgelotet und der Schmuckbegriff erweitert wird.
Neben den einschlägigen Akademieklassen in München und Nürnberg gehört die Schule in Halle zu den drei Ausbildungsstätten für Schmuck mit Akademiestatus in Deutschland.

Halle / Saale, Juni 2003, Peter Skubic


*Vernissage: am Dienstag, dem 20. Jänner 2004, um 18:00 Uhr

Öffnungszeiten:
Die–Fr 12–18.30h, Sa 11–17h, Mo geschlossen
Beate Eismann. : Untitled. Beate Eismann
: Untitled
© By the author. Read Klimt02.net Copyright.
Antje Bräuer. : Untitled. Antje Bräuer
: Untitled
© By the author. Read Klimt02.net Copyright.
Silke Plathe. : Untitled. Silke Plathe
: Untitled
© By the author. Read Klimt02.net Copyright.
Dörte Dietrich. : Untitled. Dörte Dietrich
: Untitled
© By the author. Read Klimt02.net Copyright.
Karoline Finke. : Untitled. Karoline Finke
: Untitled
© By the author. Read Klimt02.net Copyright.
Appreciate APPRECIATE